Call for Papers: Psychohistorischer Beitrag für Filmbuch
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Call for Papers: Psychohistorischer Beitrag für Filmbuch

In einem Sammelband, herausgegeben von dem GPPP-Mitglied Holger Schumacher, widmen sich verschiedene Film- und Kulturwissenschaftler dem US-amerikanischen Regisseur Michael Mann. Zu diesem Filmemacher gibt es im deutschsprachigen Raum – bis auf einen vergriffenen Bildband – noch keine Publikation.

Unser Buch will diese Lücke füllen. Es unternimmt erstens einen Tauchgang in das Unbewusste von Michael Manns Filmkunst und geht der Frage nach, warum uns sein Werk seit den achtziger Jahren fasziniert. Zweitens werden auf diese Weise die wichtigsten Denkrichtungen der deutschen Filmwissenschaft vorgestellt: Von der Filmpsychoanalyse über die Morphologie und die Schicksalsanalyse bis zur Seduktionstheorie.

Wir würden uns sehr darüber freuen, wenn sich aus dem Kreis der GPPP eine Autorin oder ein Autor dafür begeistert, durch einen Beitrag auch den psychohistorischen Blickwinkel in das Buch einzubringen:

  • Was verraten uns Michael Manns Filme über die Denkmuster ihrer Entstehungszeit?
  • Wie und warum hat sich das Erleben seiner Filme in den letzten 40 Jahren verändert?

 

 

Einreichung und Fristen

Vorschläge in Form eines Abstracts (max. eine DIN A4 Seite) können bis 16. August 2021 eingereicht werden. Die Rückmeldung über eine Aufnahme in den Sammelband erfolgt bis Ende August. Redaktionsschluss für den kompletten Beitrag ist der 31. Oktober 2021.

 

Über den Herausgeber

Holger Schumacher ist freier Autor und Filmemacher aus Köln. In seiner Monographie Panorama des Unbewussten, welche diesen Oktober im Schwabe Verlag erscheint, verbindet er die Filmwissenschaft mit den Ansätzen der Psychohistorie sowie der Schicksalsanalyse Leopold Szondis. Daraus ergibt sich ein völlig neuer Blickwinkel auf die Entstehung, das Erleben und die Deutung von Filmen.